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8. Koordinatorentreffen in Stolberg, 08.-11.05.2023

Biodiversity meets music – 8. Treffen Koordinatorentreffen in Stolberg/Rhld. (Deutschland)

Tag 1 – 08.05.23

Die Koordinatoren trafen sich, um das Konzept der Ausstellung, die bis Mittwoch im Fensterbereich der Aula entstehen sollte, zu besprechen und zu konzipieren. Es wurden 20 Stationen eingerichtet (Projektbeschreibung, Stationen zu allen 6 Reisen, zum Besuch der Ausstellung „The fragile paradise“ in Oberhausen, weiterhin zu Streuobstwiesen und zum Steinkauz, zur Renaturierung von Moorgebieten, zu Lebensräumen für Insekten, zu Bienen, zur Rolle von Nationalparks, zu Fließgewässern, zu Grünland und zur Gestaltung naturnaher Gärten und zum Thema Biodiversität und Musik). Zwei weitere Stationen sollten die kulturellen Besonderheiten jeder beteiligten Region thematisieren, z.B. die traditionellen Volkstänze oder kulinarische Köstlichkeiten. Ein „Gästebuch“, in dem das Publikum die Gelegenheit bekommen sollte, einen Kommentar zur Ausstellung, zum Konzert, zum gewählten Thema oder zum gesamten Projekt, abzugeben, sollte die Ausstellung abrunden. Die Fragebögen sollten dort ebenfalls ausliegen.

Nach der Festlegung der Struktur begann anschließend die Sichtung des im gesamten Projekt zusammengetragenen Materials und die Auswahl der Inhalte für die genannten Stationen. Nach Festlegung, welche Texte und Fotos in der Ausstellung gezeigt werden sollten, wurde das Material ausgedruckt, so dass wir die Ausstellung am nächsten Tag füllen konnten.

Tag 2 – 09.05.23

Für die Koordinatoren stand dieser Tag ganz im Zeichen der Gestaltung der Ausstellung. Die Stellwände wurden mit den erstellten Infotexten bestückt, diese wiederum anschließend mit aussagekräftigen Bildern ergänzt. Flaggen kennzeichneten diejenigen Stellwände, auf denen die Reisen beschrieben wurden. Weitere Ausstellungsstücke wurden zusammengetragen, wie z.B. die Nisthilfen für Steinkauz und andere Höhlenbrüter. Außerdem wurden die Duftstationen „A scent of…“ vorbereitet, so dass der Besucher an den Stationen zu den Ländern nicht nur einen visuellen, sondern auch einen olfaktorischen Eindruck von den vorgestellten Regionen gewinnen konnte. Mithilfe von verlinkten QR-Codes sollte es den Besuchern ebenfalls möglich sein, einen audtiven Eindruck durch verlinkte Musik oder erstellte Videos mitzunehmen.

Außerdem wurde – nachdem sich das Programm für das gemeinsame Konzert herauskristallisierte – das Programmheft gestaltet. Als Ergebnis der Diskussionen über weitere Möglichkeiten, das Projekt einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, entschieden wir uns, dass die Ausstellung noch so lange wie möglich in der Aula zu sehen sein sollte und alle Klassen der Schule sowie deren Eltern die Möglichkeit erhalten sollten, die Ausstellung zu besuchen. Da die Aula in ihrer gesamten Größe für die anstehenden Abiturfeiern benötigt werden, soll die Ausstellung anschließend abgebaut und ggf. in reduzierter Form mit den klappbaren und transportablen Stellwänden als Wanderausstellung umfunktioniert werden.  

Tag 3 – 10.05.23

Die Koordinatoren arbeiteten am Vormittag daran, das gemeinsame digitale Notizbuch mit im Laufe des Projekts erstellten Inhalten zu füllen und letzte Lücken der Ausstellung zu schließen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der letzten Absprachen, Vorbereitungen der Ausstellung und des Konzerts. Da waren wir natürlich dabei: https://biodiversity-meets-music.eu/de/7-treffen-in-stolberg-08-10-05-2023/

Tag 4 – 11.05.23

Während einige Gruppen schon die Rückreise antraten, andere erst am Freitag die Rückreise antraten und den Tag noch zu einem Besuch in Köln nutzen, arbeiteten die Koordinatoren das letzte Treffen, die gemeinsamen Ergebnisse des Projekts in Form der Ausstellung und des Konzerts auf und tauschten sich in gemütlicher Atmosphäre über die weiteren Schritte aus, die noch zu tun sind: Erstellen des Berichts für die Homepage, Übertrag der wichtigsten Projektergebnisse auf die Homepage, Erstellen des Abschlussberichts und nicht zuletzt auch über die weitere Zusammenarbeit in Zukunft aus. Außerdem wurden die Handlungsempfehlungen, die sich aus der Beschäftigung mit den verschiedenen Biodiversitäts-Themen ergeben haben, noch einmal herausgearbeitet.

Generell wurde das Projekt und insbesondere die Zusammenarbeit der unetrschiedlichen Schulen als sehr erfolgreich bewertet, denn wir waren aufgrund der Pandemie unter sehr widrigen Umständen ins Projekt gestartet, in den Projektzeitraum fiel in Stolberg die Jahrhundertflut, und nicht zuletzt hat es aufgrund der dreijährigen Laufzeit an der ein oder anderen Schule auch personelle Veränderungen gegeben, die eine kontinuierliche Arbeit am Projekt erschwerten.  

Mit einem Rückblick auf die umfangreiche, vielschichtige und interessante Ausstellung und einem gemeinsamen Dinner in Aachen wurde auch das Koordinatorentreffen erfolgreich abgeschlossen.

René Ostrowski, Projektkoordinator